Hilfe für Unternehmen in der Coronavirus-Krise

Auch wenn Sie als Unternehmer und/oder Gesellschafter von der Kurzfristigkeit und Heftigkeit der Auswirkungen der Coronavirus-Krise überrascht sind und auch wenn Sie keine Schuld tragen, ist es jetzt Ihre Aufgabe, die drohenden wirtschaftlichen Folgen durch geeignete Maßnahmen abzufedern. Zentral für jedes betroffene Unternehmen ist zunächst die schnelle Erarbeitung eines betriebswirtschaftlichen Grobkonzepts, das sowohl das Ausmaß der drohenden Liquiditätsverluste als auch die bereits ergriffenen bzw. beabsichtigten betriebseigenen Sofortmaßnahmen beziffert.

Dieses betriebs- und branchenspezifische Konzept wird zugleich auch zwingend erforderlich sein, um landes- oder bundeseigene Fördermittel, Bürgschaften oder Zuschüsse in Anspruch nehmen zu dürfen und den Regulatorien der Banken zu genügen.

Denn eines ist klar, die öffentlichen Soforthilfen infolge der von Corona verursachten Krise sollen nur solchen Unternehmen eine Finanzierungsbrücke bauen, die an sich gesund sind und nicht vorher schon insolvenzreif waren. Und klar ist auch, dass zwar der Auslöser der aktuellen Krise neu ist, nicht aber das über viele Jahre entwickelte und in vielen Unternehmenskrisen bereits erfolgreich praktizierte Beratungs-Know-how unserer Restrukturierungsspezialisten.

Unsere Handlungsoptionen für den Mittelstand im Überblick

Wir helfen Ihnen bei der Restrukturierung Ihres Unternehmens:

Folgende Handlungsoptionen bestehen für mittelständisches Unternehmen.

Was können Sie jetzt tun? Die Top-6-Regeln

Mindestens folgende Punkte, die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater e. V. (BDU) mit seinem Fachverband Sanierungs- und Insolvenzberatung erarbeitet hat, sollten im Rahmen des Grobkonzepts berücksichtigt werden und um unternehmensspezifische Maßnahmen ergänzt werden:

Wir helfen Ihnen

Wir als langjährig erfahrene Restrukturierungsexperten helfen Ihnen das Grobkonzept zu erstellen. Darüber hinaus können wir Sie auch bei der Umsetzung der notwendigen Sofortmaßnahmen unterstützen.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf:

Restrukturierungspartner haben COVID Liquiditätssicherungskonzept entwickelt

Das Bundeskabinett hat am 23.03.2020 den Entwurf eines „Gesetzes zur vorübergehenden Aussetzung der Insolvenzantragspflicht und zur Begrenzung der Organhaftung bei einer durch die COVID-19-Pandemie bedingten Insolvenz (COVInsAG)“ beschlossen.

Für Sie als Unternehmer stellt dies einen entscheidenden Schritt in Richtung Unternehmenserhalt dar, da Sie keinen Insolvenzantrag stellen müssen, wenn die Insolvenzreife aufgrund der Auswirkungen der Coronovirus-Krise eintritt und wenn die Aussicht besteht, dass die bestehende Zahlungsunfähigkeit bis zum 30.09.2020 behoben werden kann.

Das Gute ist: Mit der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht gehen auch weitgehende Haftungserleichterungen für die Geschäftsführung und die mit dem Unternehmen verbundenen Gläubiger einher. Beides ist notwendig, um die erforderlichen Finanzierungs- und Fördermittel zu erhalten. Aber: Diese gelten eben nur, wenn die Voraussetzungen der Aussetzung der Insolvenzantragspflichten auch wirklich vorhanden sind. Liegen die Voraussetzungen nicht vor, kann sich später niemand auf die Haftungserleichterungen berufen.

Es sind also von jedem Unternehmen drei Punkte zu prüfen und umzusetzen. Hierfür haben wir als Restrukturierungspartner eigens das COVID Liquiditätssicherungskonzept entwickelt, mit dem wir insbesondere mittelständische Unternehmen unterstützen.

Erfahren Sie mehr über unser COVID Liquiditätssicherungskonzept

Maßnahmenpaket des Bundes zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus

Das Bundesministerium der Finanzen und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie haben ein „Maßnahmenpaket zur Abfederung der Auswirkungen des Corona“ beschlossen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

Konkretisiert wird dieses Maßnahmenpaket in den jeweiligen Bundesländern und dort konkret von den Förder- und Bürgschaftsbanken.

Gern stellen wir einen Kontakt zu den verantwortlichen Förderbanken her und begleiten Sie beim Beantragungs- und Bewilligungsprozess. Melden Sie sich einfach bei uns.

Aktuelle Artikel in den Medien

WirtschaftsWoche: Mehr Großinsolvenzen im März – ausgestanden ist es damit längst nicht

10.04.2020. In der WirtschaftsWoche ist Burkhard Jung überzeugt, dass die Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung nicht in jedem Fall die beste Lösung für mittelständische Unternehmen sind.

Den vollständigen Artikel können Sie hier lesen.

Süddeutsche Zeitung: „Kleinbetriebe: Klein und allein“

20.03.2020. In ihrem Artikel beschreibt die Süddeutsche Zeitung die Folgen für Kleinbetriebe, die derzeit vor allem unbürokratische Soforthilfen bräuchten. Burkhard Jung vermutet, dass viele wohl länger auf Hilfe warten müssen: Die "Regulatorik" der Banken sei dabei ein Problem genauso wie die Fähigkeit der Förderbanken, die schiere Zahl von Anträgen abzuarbeiten. Ein praktisches Problem, das Deutschland noch längere Zeit begleiten werde.

Den vollständigen Artikel können Sie hier lesen.

WirtschaftsWoche: „Auch die Agentur für Arbeit ist überlastet“

19.03.2020. In der WirtschaftsWoche rät Burkhard Jung Unternehmern sich neben den derzeitig drängendsten Ad-hoc-Problemen auch planvoll auf eine langanhaltende wirtschaftliche Schwächephase in Folge der Coronavirus-Krise einzustellen. Jung gibt Tipps, welche Maßnahmen Unternehmer, die von der Coronakrise betroffen sind, angehen sollten.

Den vollständigen Artikel können Sie hier lesen.

Stellungnahmen von Verbänden

 

TMA: Stellungnahme zur Ankündigung des BMJV zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht und zu staatlichen Finanzierungsprogrammen

18.03.2020. Die Gesellschaft für Restrukturierung - TMA Deutschland e. V. hat eine erweiterte Stellungnahme veröffentlicht, in der der Verein Empfehlungen zur erleichterten Krisenfinanzierung gibt. Dazu gehören:

  • Konsequente Umsetzung der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht
  • Begrenzung der Finanzierer-Haftung für Brückendarlehen
  • Erleichterung der Gesellschafter- und Bankfinanzierung in der Krise
  • Beschleunigte und praxisgerechte Umsetzung der EU-Richtlinie über präventive Restrukturierungsrahmen (EU 2019/1023)
  • Staatliche Finanzierungsprogramme sind auszuweiten und zu vereinfachen

Die vollständige Pressemitteilung der TMA finden Sie hier.

 

Consultingverband BDU: „Anforderungen an die Hilfen von Firmen in der Corona-Krise“

17.03.2020. Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater e. V. (BDU) hat gemeinsam mit seinem Fachverband Sanierungs- und Insolvenzberatung in seinem jüngst veröffentlichten 10 Punkte-Papier Anforderungen an eine effiziente Unterstützung von Unternehmen in der Coronakrise vorgelegt.

Der Beratungsspezialisten aus dem Fachverband Sanierungs- und Insolvenzberatung unter Leitung von Burkhard Jung fordern u. a., dass Hilfe für Unternehmen in der Krise gezielt geleistet werden sollte.

Die vollständige Pressemitteilung des BDU finden Sie hier.

Das 10 Punkte-Papier kann hier heruntergeladen werden.