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Restrukturierungspartner begleiten erfolgreichen Investorenprozess der Hock-Gruppe

Berlin, 2. April 2019. Rund drei Jahre nach Insolvenzantragstellung ist es gelungen, einen Käufer für ein weiteres Unternehmen der insolventen Hock-Gruppe zu finden. Insolvenzverwalter Dr. Stephan Thiemann (PLUTA Rechtsanwalts GmbH) hat mit Unterstützung der Unternehmensberatung Restrukturierungspartner die Hock Sachsen GmbH an die RUPF Gruppe veräußert. Der Verkauf der Hock Sachsen GmbH stellt den letzten Meilenstein im Insolvenzverfahren der Hock-Gruppe dar. Die Investorensuche wurde damit erfolgreich abgeschlossen und mehr als 620 Arbeitsplätze konnten gerettet werden.

PLUTA-Anwalt Dr. Thiemann und sein Team hatten die Hock Sachsen GmbH in den vergangenen drei Jahren im Insolvenzverfahren weitergeführt, saniert und wieder rentabel aufstellen können. Mit Wirkung zum 1. April wurde der Geschäftsbetrieb mit seinen rund 170 Mitarbeitern an die RUPF Gruppe veräußert. Die beiden Produktionsstandorte in Grünhain-Beierfeld und Schwarzenberg sollen fortgeführt werden. RUPF ist eine familiengeführte, international tätige Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Königstein im Taunus, die in den Geschäftsfeldern Fahrzeugtechnik (Automobil, LKW, Bahn, Agrar), Anlagenbau (Hydraulik, Prüfstände) sowie Maschinenbau (Werkzeugschleifmaschinen, Sondermaschinen) tätig ist.

Bereits Anfang Mai 2016 musste die Hock-Gruppe für mehrere Gesellschaften Insolvenzanträge stellen. In den vergangenen drei Jahren fand ein umfassender und intensiver Investorenprozess mit dem Ziel statt, nachhaltige Lösungen für alle Gesellschaften und Mitarbeiter zu finden. Begleitet wurde die Investorensuche von einem Team um Burkhard Jung und Werner Warthorst, beide Geschäftsführer der Unternehmensberatung Restrukturierungspartner. Bereits Anfang 2017 wurden die Werkzeugbau Weigel GmbH und der Geschäftsbereich Metal Injection Moulding (MIM) der Hock Sachsen GmbH an verschiedene strategische Investoren verkauft. Im Januar 2018 folgten die Verkäufe der Dressel + Höfner GmbH & Co. KG sowie der rumänischen Auslandsgesellschaft an die WELP Group und die Veräußerung der Hock GmbH an die BURGER Group. Der Investorenprozess konnte jetzt erfolgreich abgeschlossen werden: Mit der Hock Sachsen GmbH wurde am 1. April das letzte Unternehmen der Hock-Gruppe an einen Investor übertragen. Besonders bemerkenswert: Es konnten insgesamt rund 80 Prozent der Arbeitsplätze der Hock-Gruppe erhalten werden.

„Für uns ist es nicht alltäglich, dass ein Investorenprozess im Rahmen von Insolvenzverfahren über solch einen langen Zeitraum läuft. Aber den PLUTA-Sanierungsexperten ist es gelungen, die operativen Gesellschaften der Hock-Gruppe in den Insolvenzverfahren zu sanieren und so wieder interessant für Investoren zu machen. Gemeinsam konnten wir ideale Lösungen für die Unternehmen finden“, berichten Dr. Fabian Meißner und Klaus Wassermann, die den Investorenprozess als Projektleiter betreut haben.

M&A-Berater der Insolvenzverwalter der Hock-Gruppe
Restrukturierungspartner: Burkhard Jung (Geschäftsführer), Werner Warthorst (Geschäftsführer), Dr. Fabian Meißner (Manager), Klaus Wassermann (Manager)

 

Pressemitteilung als pdf

 

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