Sanierung & Restrukturierung 08/2021

Oftmals wird die Erstellung eines Sanierungskonzeptes mit dem Ende der Krise gleichgesetzt. Doch ein Blick in die Praxis zeigt, dass das eigentliche Ziel – eine nachhaltige Überwindung der Krise – erst nach Vorlage eines Sanierungskonzeptes startet und erst dann abgeschlossen ist, wenn das Unternehmen neu ausgerichtet und alle Maßnahmen operativ umgesetzt sind.

ERSTELLT AM 21. Dezember 2021

Florian Tretau erklärt in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Sanierung & Restrukturierung“, was Unternehmen nach Vorlage des Sanierungskonzeptes beachten müssen. Denn schnell überdeckt die Euphorie über das fertige Sanierungskonzept und die häufig damit verbundenen Finanzierungszusagen den Blick für die eigentliche Arbeit: Wie soll die Umsetzung operativ gesteuert und vollzogen werden?

„Strategische Veränderungen sind die Königsdisziplin betrieblicher Veränderungsprojekte. Es ist eine Vollzeitaufgabe, diese Projekte zu strukturieren und zu steuern.“ Florian Tretau

Auszug aus dem Artikel:

„Vielen Unternehmen fehlt es schlichtweg an Personal, um die zur Sanierung beschriebenen Maßnahmen in der geforderten Qualität und innerhalb des geforderten Zeitrahmens umzusetzen. Nicht selten folgt dadurch auf das erste Sanierungskonzept nach kurzer Zeit das zweite, jedoch mit einem deutlich höheren Handlungsdruck. Die Freude über das erste Konzept ist mittlerweile der Unzufriedenheit über die Situation und teilweise der bankenseitigen Absicht zur Beendigung der Zusammenarbeit mit dem Unternehmen gewichen. Damit es nicht zu diesem Punkt kommt, sollten Unternehmen bei allen erarbeiteten Sanierungsmaßnahmen – angefangen bei der Einsparung von Sachkosten bis zur strategischen Repositionierung des Unternehmens – die Umsetzbarkeit beachten und überprüfen.“

Quelle: Sanierung & Restrukturierung 08/2021

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