Referenz: Dunkin‘ Donuts

Allgemeines

Dunkin‘ Donuts

Unternehmensdaten

Branche:             Franchisenehmer Gastronomie
Mitarbeiter:        rd. 260
Umsatz:               ca. 15 Mio. EUR
Region:                national

Best of Consulting Mittelstand 2019

Besonderheit

Die Restrukturierungspartner wurden für die erfolgreiche Restrukturierung von der WirtschaftsWoche mit der Auszeichnung „Best of Consulting Mittelstand 2019“ geehrt. Das Wirtschaftsmagazin verlieh uns das Siegel „Prämiert“ in der Kategorie „Operations“ mit dem Projektschwerpunkt „Restrukturierung“.

Weitere Informationen zur Auszeichnung finden Sie hier.

Ausgangslage

Als größter deutscher Franchisenehmer von Dunkin‘ Donuts betrieb der Gesellschafter mit den zwei Unternehmen S&C International Deutschland GmbH und WILL Coffee GmbH ein Filialnetz von über 30 Shops in Berlin und Nordrhein-Westfalen. Die Geschäftsführung der Gesellschaften hatte wegen drohender Zahlungsunfähigkeit in Begleitung der Restrukturierungspartner beim Amtsgericht Charlottenburg Anträge auf Eröffnung von Insolvenzverfahren gestellt. Die Restrukturierungspartner wurden sodann mit der Durchführung eines strukturierten Bieterprozesses beauftragt, um einen geeigneten Investor für die Geschäftsbetriebe zu finden.

Leistungen

Im Rahmen eines Regelinsolvenzverfahrens haben sich die Restrukturierungspartner in enger Zusammenarbeit mit dem Insolvenzverwalter Dr. Christoph Schulte-Kaubrügger (White & Case) den Sanierungsinstrumenten der Insolvenzordnung bedient, um die beiden Unternehmen nachhaltig rentabel aufzustellen und die Arbeitsplätze zu sichern. Zeitgleich haben die Restrukturierungspartner in einem strukturierten M&A-Prozess einen Käufer für die sanierten Unternehmen gesucht, damit der Investitionsstau behoben und die Filialen zeitgemäß saniert werden können. In komplexen Kaufvertragsverhandlungen konnte innerhalb von vier Monaten ein Signing mit dem größten Dunkin‘ Donuts-Franchisenehmer aus Saudi-Arabien (Shahia Food) erfolgen. Die Restrukturierung wurde nach insgesamt sieben Monaten abgeschlossen. Um die notwendige Zeit für die Kaufvertragsverhandlungen zu gewinnen, hatten die Restrukturierungspartner vorab liquiditätssichernde Maßnahmen eingeleitet, damit der Geschäftsbetrieb parallel fortgeführt werden konnte.

Nach Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen inkl. Einführung eines kontrollierten Bestellwesens und eines Umsatzcontrollings durch die Restrukturierungspartner fand der Investor einen laufenden Geschäftsbetrieb mit seinem Wunsch-Filialnetz vor. So konnte sich der Investor Shahia Food voll und ganz auf die Modernisierung der Filialen und die Erhöhung der Qualität sowie Kundenzufriedenheit konzentrieren, um die Wettbewerbsfähigkeit der Standorte nachhaltig zu sichern. Aufgrund des Erhalts der Infrastruktur an Mietverträgen konnte ein erheblicher Goodwill verhandelt werden, wodurch die bestmögliche Gläubigerbefriedigung für das Insolvenzverfahren erzielt wurde.

Die Shahia Food Gruppe hat alle Mitarbeiter und die Filialstandorte übernommen.